PRESSE

Ockermarkt kommt seit 18 Jahren gut an!

18.10.2015, NOZ, Ein Bericht von Petra Ropers

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Hilter. Auf ockergoldenen Sonnenschein hofften die Veranstalter vergeblich: Schirme beherrschten vor allem am Samstag das Bild in den Straßen von Hilter. Der guten Laune bei der Eröffnung des Ockermarktes tat das allerdings keinen Abbruch. Denn das Markttreiben im Zeichen von „Hilter Gold“ ist endlich volljährig geworden.
Bummeln, schauen, plaudern, genießen – und das alles umrahmt von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm: Das Konzept des Marktes kommt seit 18 Jahren bestens an. „Der Ockermarkt erhöht den Bekanntheitsgrad unserer Gemeinde enorm“, dankte die stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Rottmann den Veranstaltern von „Hilter vereint“.
Solider Fassanstich
Gerne übernahm sie die Schirmherrschaft über das Festwochenende und erledigte die wichtigste Aufgabe ihres Amtes auch gleich mit Bravour: Ein paar wohl gezielte Schläge mit dem Hammer ließen das Freibier zur Eröffnung ohne einen Tropfen Verlust in die Gläser sprudeln. „Hilter vereint“-Vorsitzender Andreas Krebs zollte der weiblichen Treffsicherheit bereitwillig seinen Respekt: „Die Frauen haben beim Ockermarkt bewiesen, dass sie die Fässer besser anstechen können als die Männer.“
Lokalprominenz
Davon konnten sich auch Bürgermeister Marc Schewksi und seine Kollegen aus Dissen, Bad Laer und Bad Iburg überzeugen, die ebenso wie die Land- und Bundestagsabgeordneten Gerda Hövel und André Berghegger der Einladung zum Ockermarkt folgten. Ihnen präsentierte sich der Ockermarkt beim anschließenden Bummel als attraktives Schaufenster der heimischen Wirtschaft und als willkommenes Podium für die Vereine.
Feuerwehr präsentiert sich
Denn die trugen mit großem Engagement zum bunten Bild im Ortskern bei. Mit Infomobil, Rüstwagen und gleich mehreren Unfallfahrzeugen rückte dabei die Feuerwehr Hilter an. In Schauübungen nahmen die Aktiven das Rettungsgerät zur Hand. Die Besucher luden sie zudem ein, selbst einmal Schere und Spreizer anzusetzen. Den Gerätewagen Rettung des DRK-Kreisverband brachten die Ortsverbände Bad-Rothenfelde-Dissen, Borgloh-Wellendorf und Hilter mit zum Ockermarkt.
Viele sportliche Angebote
Sie übernahmen nicht nur den Sanitätsdienst am Marktwochenende, sondern informierten auch über den richtigen Einsatz des Defibrillators. Tischtennis mit dem TuS Hilter, Kleinfeldtennis mit dem TC oder eine Runde über die Kartbahn des MSC Dissen: An sportlichen Aktivitäten herrschte zum Ockermarkt kein Mangel. Auf den Bühnen sorgten die „Funky Gagas“, der TuS Hilter und das Kampfsportcenter Nobbe aus Bad Rothenfelde für sportliche Akzente.
Buntes Musikprogramm
Das Musikprogramm ließ an den beiden Markttagen ohnehin keine Wünsche offen. Ob Deutsch-Rock mit der Bad Iburger Band „Heimspiel“, Jazziges mit den „Sunset Stompers“ oder peppige Chorsätze mit dem MGV und seiner „Klangfabrik“: Beim Ockermarkt war gute Laune garantiert. Dafür sorgten auch Comedian Wolfgang Hüsch und Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp.
Modenschau
Von neuester Mode auf dem Rabe-Laufsteg und bis zu alten Schätzchen auf vier Rädern, vom Flohmarkt am Morgen bis zum Feuerwerk am Abend war zum 18. Geburtstag des Ockermarktes der Bogen weit gespannt. Die schon traditionelle Tombola zugunsten der Jugendarbeit durfte dabei natürlich nicht fehlen. Zur großen Auswahl attraktiver Preise trugen auch Schüler der Süderbergschule bei.
Malwettbewerb
Die schönsten Motive aus ihrem Malwettbewerb zierten diesmal die begehrten Ockertassen und Ockermarkt-Postkarten. Den jungen Künstlern dankte Andreas Krebs für ihr Engagement. Für einen guten Zweck starteten auch die Sportler beim großen Volksbank-Lauf: Sie schnürten am Sonntagmorgen ihre Schuhe zugunsten von Flüchtlingskindern. Die einzige Kritik des Vorsitzenden von „Hilter vereint“ging an die Nordwestbahn: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet an einem solchen Wochenende Gleisarbeiten an der Bahnstrecke durchgeführt werden.“
Foto: Petra Ropers

Gewinnerbilder prämiert     Bericht Noz / 6.7.2015

Kinder malen für die neue Ockertasse in Hilter

Mit den Gewinnern freuen sich Bürgermeister Marc Schewski, Martin Behrenswert (Posaunenchor), Enke Reinschmidt (Hilter Vereint), Detlef Wiesmeier (TuS), Schulleiterin Elisabeth Wroblowski und Edeka-Marktleiter Viktor Nain.Fotos: Petra Pieper

Mit den Gewinnern freuen sich Bürgermeister Marc Schewski, Martin Behrenswert (Posaunenchor), Enke Reinschmidt (Hilter Vereint), Detlef Wiesmeier (TuS), Schulleiterin Elisabeth Wroblowski und Edeka-Marktleiter Viktor Nain.Fotos: Petra Pieper

 

Hilter. Der Ockermarkt, der immer wieder am dritten Wochenende im Oktober stattfindet, wirft seine Schatten voraus. Vor allem die Tombola, die in diesem Jahr vom Posaunenchor und dem Sportverein TuS Hilter ausgerichtet wird, bedarf einer längeren Vorlaufzeit.

So ist bereits ein Malwettbewerb an den Schulen gelaufen, bei dem die Kinder zwischen 6 und 14 Jahren aufgefordert waren, Motive aus Hilter in Ockerfarben zu malen. Mit dem Siegerbild soll die Ockertasse bedruckt werden, die es in einer Auflage von 400 Stück in der Tombola zu gewinnen gibt. Die Bechertassen werden vom örtlichen Edeka-Markt gesponsert.

Preisgeld verdoppelt

„Die Resonanz war überwältigend“, berichtet Enke Reinschmidt von der Werbegemeinschaft „Hilter Vereint – Wirtschaft & Kultur e.V.“, die den Ockermarkt veranstaltet. Knapp 180 Bilder wurden bis Ende Mai eingereicht – und die Jury, bestehend aus Mitgliedern der drei Vereine, hatte die Qual der Wahl. Kurzerhand wurde entschieden, das Preisgeld zu verdoppeln und jeweils drei Gewinner unter den Teilnehmern aus dem 1. und 2. Schuljahr sowie drei aus dem 3. und 4. Schuljahr auszuwählen. Unter den Jüngeren, alles Erstklässler, sind dies Anna Weßeler (1. Platz), Jan Winkler (2. Platz) und Viktoria Moser (3. Platz), bei den Älteren sind es Mia Ellringmann (1. Platz), Dustin Leuschner (2. Platz) und Tobias Riestenpatt (3. Platz). Ihren Gewinn nahmen die Kinder in Form von Ockergutscheinen entgegen, die sie in Hilteraner Geschäften einlösen können.

Wahrzeichen

Bei der Motivwahl bevorzugten die Schüler markante Wahrzeichen wie die Kirche von Hilter, das Rathaus oder das Wappen mit den drei Tannen. Tobias (zehn Jahre) entschied sich für eine Ockerlore. „Ich bin an Maschinen interessiert“, lautete seine Begründung. Bürgermeister Marc Schewski jedenfalls befand: „Das sind alles total gute Bilder“, er sei schon sehr gespannt auf die Ockertassen. Die beiden bestplatzierten Bilder werden auf die Bechertassen gedruckt. Zudem wird es Postkarten mit allen Gewinnerbildern geben. Und eine größere Auswahl gelungener Bilder wird auf dem Ockermarkt ausgestellt.